Fränkischer Theatersommer

Bamberg: Schloss Geyerswörth

Das Schloss Geyerswörth, in Bamberg Geyerswörthstraße 1 ist nach der ursprünglichen Besitzerfamilie Geyer benannt. Im Lauf des 16. Jahrhunderts gelangte der Besitz an das Hochstift Bamberg. Die Fürstbischöfe ließen sich die Baulichkeiten zu ihrem Stadtschloss einrichten. Der große Park, der sich daran anschloss, fiel der Säkularisation zum Opfer. Das Anwesen liegt auf dem nördlichen Teil einer Halbinsel zwischen dem linken Regnitzarm und dem Nonnengraben andererseits. Zu dem Schloss wurde der „Geyerwörthmarsch“ von dem Bamberger Komponisten kreiert.  

Innenhof
Der Innenhof dessen nördlicher Trakt einen Arkadengang aufweist beherbergt die Originalplastik „Stadtritter“ vom Alten Rathaus. Der am Südflügel eingelassene Brunnenstein stammt aus der Regierungszeit des Fürstbischof Marquard Schenk von Stauffenberg (reg. 1683-1693) stammt; der davorstehende Brunnentrog ist eine Nachempfindung einer ehemals dort gestandenen Pferdetränke. Der Brunnentrog wurde um 1990 neu erstellt. Von hier aus auch der Zugang zum Turm und in den nicht zugänglichen Gartensaal.  

Turm
Der 1424 erstmals erwähnte Turm, welcher in den Südflügel der Schlossanlage eingegliedert ist, erhielt zwischen 1602 und 1666 anstelle des hözernen Aufbaus eine weiteres Stockwerk und den Abschluss mit Kuppel und Laterne. Der Innenraum der Kuppel ist als geschlossenes Belvedere, erdacht worden. Von der Kuppel wie auch von der Laterne der Turmbedachung ergibt sich der schönste Blick auf Bamberg und seiner Umgebung.  

Nutzung seit 1740
– 1740 kaiserliches Landgericht
– 1740 fürstbischöfliche Obereinnahme
– 1746 Vicedomamt
– 1749 Hofkammer
– 1803 Kaserne
– 1807 Salzamt
– 1813 Appellationsgericht, später als Oberlandesgericht bezeichnet
– 1904 erwarb die Stadt Bamberg dieses bayerische Staatseigentum< - 1904 städtisches Ämtergebäude

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