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Fränkischer Theatersommer
Fränkischer Theatersommer

B 5 Kulturnachrichten: Interview von Heiner Gremer mit Intendant Jan Burdinski

BmE Brückentheater für B 5 KUNA

Der Fränkische Theatersommer, heuer zum 25 jährigen Jubiläum inzwischen zur Landesbühne Oberfranken gekürt, ist ein Theater wie kein anderes. 30 Profis bieten Schauspiel, Kabarett, Musik, Gesang und Figurentheater an über 60 verschiedenen Spielstätten überall in Oberfranken. Das kann eine alte Synagoge sein, ein Schloss, ein Garten, eine Kirche, oder auch ein Marktplatz der vom mobilen Theaterwagen aus bespielt wird. Den ungewöhnlichsten Aufführungsort des Theatersommers kann man allerdings heute Abend erleben. Mein Kollege Heiner Gremer berichtet.Der Flotte Feger von Clarissa Hopfensitz wird heute Abend in Bad Staffelstein sozusagen auf unten offener Bühne gezeigt, erklärt Jan Burdinski der Intendant des Fränkischen Theatersommers.Und nicht nur auf dem Brückentheater geht’s heuer im Jubiläumsjahr um Frauen. Grade laufen etwas weiter in Kutzenberg die Proben zu einem griechischen Klassiker.

20 Produktionen zum Thema Frauen stehen bis zum Herbst an! Zu sehen ab sofort in und auch etwas um Oberfranken herum.

 

Zwei Premieren bei bestem Wetter

Lassen Sie es sich nicht entgehen, wenn die schwäbische Putzfrau Liese bemängelt: „Die sind doch alle nicht ganz sauber“.

Eine herrliche Komödie von und mit Clarissa Hopfensitz, heute in Altenkunstadt in der ehemaligen Synagoge.

Während Liese, als „Flotter Feger“ wöchentlich das Treppenhaus schrubbt, bemerkt sie einige Eigenheiten ihrer Nachbarn, die für sie nicht nachvollziehbar sind.Da ist der verschrobene Künstler aus dem zweiten Stock, die schrille Tussi aus dem Dritten, die unflätigen WG-Bewohner aus dem Vierten und der komische Ausländer vom Dachgeschoss. Um jedoch nicht nur als Mecker-Liese dazustehen, beschließt sie, sich genau die Verhaltensweisen selbst anzueignen, die sie an ihren Mitmietern so scharf kritisiert. Sie hofft, dadurch für ein gegenseitiges Verständnis und ein harmonisches Miteinander im Hause zu sorgen.

Eine Otto-Reutter-Homage erleben Sie bei der heutigen Premiere „Ich habe zu viel Angst vor meiner Frau“ mit Jan Burdinski in Marktredwitz in der Stadthalle.

Otto Reutter (1870-1932) gilt auch heute noch als einer der unvergessenen ganz Großen der Kleinkunstbühne.

„Der kleine Dicke“, wie man ihn liebevoll nannte, hat seine Reimereien und seine Chansons auf den damaligen Varietè-Bühnen selber vorgetragen und zu einer witzigen Zeit- und Menschenbetrachtung geformt.
Diese Rolle übernimmt heute Jan Burdinski, der in Otto Reutters Manier all unsere Eitelkeiten, Leidenschaften und Schwächen auf´s Korn nimmt.

 

Am Wochenende noch nichts vor? Wir haben das richtige Programm!!

Gleich zwei Premieren und zwei bewährte Stücke aus der Hollfelder Theaterschmiede des Fränkischen Theatersommers an diesem Wochenende.

Am Samstag, 14. April, um 20:00 Uhr findet eine weitere PREMIERE in Hollfeld statt:
„Die Morde des Giuseppe Verdi“, Musikkabarett von Lutz Backes aus seinem gleichnamigen Bestseller. Der Autor ist an diesem Abend ebenfalls „zum greifen nah“.

Samstag,14. April, ebenfalls um 20:00 Uhr kommen alle, die in der letzten Spielsaison das fränkische Mundartkabarett versäumt haben, in der Brauerei Schleicher in Itzgrund  in den Genuss von „Aus der Dadenleidung kummd ka Bier“. Natürlich auch alle, die unbedingt überprüfen wollen, ob sich da was geändert hat.

Samstag, 14. April, 20:00 Uhr letztmalig in dieser Spielsaison „Judas“ ein feines Kammerspiel von Lot Vekemans mit Christoph Auer, im Bürgersaal im Rathaus von Pettstadt.
„Judas“, eine einstündige bewegende Geschichte erzählt von einem Mann, der viel zu sagen hat und noch viel mehr zum Nachdenken anregt, ohne dabei vorwurfsvoll zu sein. Er ist einfach nur Mensch. Ein Mensch namens Judas.

PREMIERE am Sonntag, 15. April, 19:00 Uhr von „Mona Lisa ohne Rahmen“ im Atelier Burger in Veitlahm. Eine zauberhafte Komödie für eine Schauspielerin (und ein Smartphone).




Am Wochenende