Fränkischer Theatersommer

2015 – Hier sind wir

Herzlich Willkommen in der neuen Spielsaison 2015!
Auch in diesem Jahr haben wir wieder fantastische Premieren für Sie!

Komödien, Musical, Tanztheater, Krimidinner in den Monaten April und Mai

 

DON JUAN – seine Liebesabenteuer und Träume
Komödie von Molière
Premiere am 3.Mai

Don Juan – selbstbewusster Galan, Mädchenheld und Frauenverführer – kann sich als Lebemann einen Diener leisten, der statt seiner unter chronischen Gewissenskonflikten leidet und so manche delikate Situation ausbügeln muss. Die zahlreichen Eroberungen kosten Don Juan etliche Eheschließungen und Duelle, die der Leichtfuß jedoch mühelos bewältigt. Nur Donna Elvira, die er aus einem Kloster entführt hat, erweist sich als besonders harte Nuss.Kaum geknackt, gilt es ihr zu entkommen, was einige Turbulenzen mit sich bringt. Doch wer vermag sich schon seiner Siegernatur entgegenzustellen? Nur die eigenen Träume…

Premiere: 3.5. (Stegaurach)

 

DER EINGEBILDETE KRANKE von Molière
Premiere: 21. Mai

Im Zentrum in der Komödie DER EINGEBILDETE KRANKE steht der gute Bürger Argan, der von diversen Krankheiten geplagt wird – eingebildeten Krankheiten, wie seine Umgebung längst erkannt hat. Da für ihn sein Überleben nur durch fortwährende medizinische Anwendungen und ärztliche Präsenz gesichert ist, liegt es für ihn Nahe, seine Tochter mit einem Arzt zu vermählen. Diesen Plan versuchen jedoch andere Hausbewohner zu durchkreuzen, was zu munteren Verwicklungen führt, in deren Verlauf auch die heilende Zunft ihr „Fett“ abkriegt. Die weltberühmte Komödie von Molière verführt auch in Zeiten galoppierender Gesundheitsreformen, blühender Pharma- und Medizinwirtschaft, explodierender Kostensteigerungen und grassierender Patientenängste zum befreienden Lachen.

Premiere: 21.5. (Klosterlangheim); weiter Aufführungen: 22.5. (Eggolsheim), 23.5. (Kupferberg)

 

FRAU LOT UND IHR KAMPF GEGEN DIE ENGEL
Premiere: 23. April

Der Fränkischer Theatersommer bringt die biblische, bis heute aktuelle Geschichte der Frau Lot auf die Bühne, die mit ihrer Familie aus ihrer Heimatstadt fliehen muss. Wegen ihres Ungehorsams erstarrt sie zur Salzsäule, was dem Bild, das wir von dieser Frau haben, oft etwas Negatives verleiht. Der afrikanische Autor Senouvo Agbota Zinsou, der wegen seines demokratischen Engagements unter Todesgefahr seine Heimat verlassen musste, erzählt diese Geschichte jedoch aus einem neuen Blickwinkel heraus. Heraus kommt eine spannende und hochaktuelle Geschichte über sogenannte „Wirtschaftsflüchtlinge“. FRAU LOT UND IHR KAMPF GEGEN DIE ENGEL ist eine Tanz-Erzählung über eine starke Frau, die sich ihr eigenes Urteil, ihren Zweifel und damit ihre Freiheit bewahrt.

Premiere: 23.4. (Bayreuth), weiter Aufführungen: 29.4. (Hollfeld)

 

DIE LETZTEN 5 JAHRE
Premiere: 24.April

Der Autor Jamie und die die Schauspielerin Cathy verlieben sich und durchleben gemeinsame Jahre, bis es zur Trennung kommt. Diese Liebesgeschichte wird auf berührend-beschwingte Weise in diesem 2-Personen-Musical von den beiden Darstellern erzählt, wobei jeder seine Sicht der Dinge beschreibt. Jamie erzählt dabei die Beziehung vom Beginn bis zum Ende, Cathy vom Ende bis zurück zum Anfang. Nur in der Mitte, beim Heiratsantrag, treffen sich die beiden Handlungsstränge. Dabei spricht die Musik mehr als tausend Worte.

Premiere: 24.4. (Hollfeld); weitere Aufführungen: 25.4. (Marktredwitz), 7.5. (Rödental), 14.5. (Bad Staffelstein), 24.5. (Bad Berneck)

 

MONDSCHEINTARIF
Solo-Komödie für eine Frau
Premiere: 25.April

Vor genau drei Tagen hatte Cora die beste Liebesnacht ihres Lebens – und das auch noch mit dem Mann ihrer Träume. Sie würde im siebten Himmel schweben, wäre da nicht ein entscheidender Haken: Der Traummann ruft nicht an. Ausgestattet mit einer Familienpackung Schokolade, das Telefon immer fest im Blick, lässt Cora die Turbulenzen der vergangenen drei Wochen noch einmal Revue passieren und lässt die Frage aufkommen: Hat ihr Traummann sie tatsächlich schon nach der ersten nacht ad acta gelegt?

Premiere: 25.4. (Altenkunstadt); weitere Aufführungen: 7.5. (Weidenberg), 10.5. (Ebermannstadt)

 

EINST UM EINE MITTNACHT
Gruselkomödie nach Edgar Allan Poe
Premiere: 30. April

Edgar Allan Poe…. schon der Name verursacht Schauerstimmung, erinnert an lebendig Begrabene, an alte Gemäuer, die in stürmischer Nacht im Moor versinken, an dröhnenden Herzschlag unter den Fußbodendielen und natürlich an den Raben, der im Gedicht „Nimmermehr“ krächzt. Dieser düstere Vogel selbst ist es, der das Publikum auf humorvoll-gruselige Art in beklemmende Sphären entführt… „Und es hebt sich aus den Schatten, von dem Estrich dumpf und schwer, jede Seele… nimmermehr…“

Premiere: 30.4. (Bad Staffelstein); weitere Aufführungen: 3.5. (Veitlahm), 16.5. (Obertrubach), 17.5. Buchau, 31.5. (Waischenfeld/Burg Rabeneck)

 

DER HALBE MANN UND DAS DEUTSCHE REINHEITSGEBOT
Krimidinner
Premiere: 17. April

Als sich der Lars, belgischer Student der Fachhochschule für Brauerei, bei seinem Praktikum in einer oberfränkischen Familienbrauerei in Lina, die Tochter des Hauses verliebt, hat das ungeahnte Folgen, denn das Aufeinandertreffen von belgischem Brauereistolz und deutschem Reinheitsgebot ergibt eine explosive Mischung. So bringt die Verlobungsfeier keine neue fränkisch-belgische Brauereidynastie, sondern lediglich eine Bier- bzw. Schnapsleiche hervor.

Premiere: 17.4. (Neustadt a.d. Aisch), 24.4. (Lichtenau)

Kommentare sind geschlossen.




2015 –