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Fränkischer Theatersommer

Emmas Glück

Komödie von Claudia Schreiber

Ein Unfall führt sie zusammen: Die Schweinezüchterin Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte:

einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, als seine rasante Fahrt an Emmas Bauernhof ein abruptes Ende findet. Und damit beginnt eine ziemlich schräge Liebesgeschichte mit teils traurigen, teils brüllend komischen Episoden.

Die Sternstunde des Josef Bieder

Komödie für einen Theaterrequisiteur

Das Stück ist eine köstliche Liebeserklärung an das Theater aus der Perspektive eines Requisiteurs. 

Ein Fehler des Theaterbüros führt dazu, dass der Requisiteur Josef Bieder einen Abend lang auf der Bühne stehen und seine Geschichten erzählen kann. Das wird seine „Sternstunde“, in der er sich als „verhinderter Künstler“ outet und seine Begeisterung über den Mikrokosmos Theater freien Lauf lässt, z.B. mit den Worten:

“Der wichtigste Tag im Jahr ist für mich der Sperrmülltag. Geradezu ein heiliger Tag für den Requisiteur.”

Und so erleben die Theaterbesucher einen Josef Bieder, der Theaterblut geleckt hat und der an diesem Tag alles abladen kann, was seine Theaterseele bedrängt: seine Alt-Männer-Schwärmerei für die junge Heidi, seinen Ärger über Kompetenzgerangel zwischen Bühnenbildnern, Garderobieren, Requisiteuren und Maskenbildnern, seine Abneigung gegen Regisseure und jugendliche Heldentenöre.

Was Sie schon immer über Franken wissen wollten, ……

... ABER SICH BISHER NICHT ZU FRAGEN...

Zwei Franken spielen auf. Sie führen ihr Publikum auf witzige/schelmische/spitzbübische Weise durch die Höhen und Tiefen der fränkischen Landschaft und des Liedgutes. 

Lassen Sie sich von diesen beiden Unikaten – Lorraine Bühl und Franz Zwosta – sprachlich und musikalisch berauschen. Eine Übersetzung ins Hochdeutsche gibt es (fast) simultan im „Zwei“-Kanalton.

Wiesentfels: Schlosshof

Schloss Wiesentfels, im oberen Wiesent-Tal gelegen und damit ‚Tor zur Fränkischen Schweiz’, thront auf einem steilen Dolomitsporn über dem gleichnamigen Dorf.   Es wurde Ende des 15. Jahrhunderts erbaut und ist das jüngste von drei weiteren Wehranlagen in Wiesentfels. Es gab einen Ansitz im Tal und zwei gleichzeitig existierende Höhenburgen, nämlich Ober- und Unterwiesentfels.   Vom Ansitz im Tal, dem „castrum wisentuels“ erfahren wir 1333 durch die Lehensnahme des Ritters Albertus de Gych.   Oberwiesentfels, 700m westlich in der Ortsflur Treunitz gelegen, war in den Hussitenkriegen 1433 verwüstet worden, wieder aufgebaut und später zum Bau des gegenwärtigen Schlosses verwendet worden.   Auch Unterwiesentfels, „auff dem lande do freienfels ligt“, also Richtung Freienfels gelegen, war ein Opfer der Hussitenkriege geworden. Es wurde nicht mehr aufgebaut und blieb ein „Burgstall“.   Ungefähr in der Mitte der beiden Anlagen errichtete Dietz von Giech 1476 bis 1481 die heutige Burg.   Im Bauernkrieg 1525 wurde sie durch Hollfelder Bauern gebrandschatzt. Mit der Entschädigungssumme „für meines erliden schaden zerung…“ ließ Achaz von Giech das Schloss auf den alten Mauern neu erstehen. Eine tiefgreifende Veränderung der Bausubstanz durch den Brand hatte wohl nicht stattgefunden.   Im 30jährigen Krieg wurde der Obrist von Salis vom Grafen Tilly mit Wiesentfels bedacht, der es von seinem Verwalter Friedrich Wirth bewirtschaften ließ.   1632 erlosch die Linie Giech-Wiesentfels.   Nach jahrelangen Erbstreitigkeiten kam das Schloss 1654 an die Thurnauer Linie der Giechs, bis 1938 der letzte Namensträger verstarb.   Nach dem 2. Weltkrieg diente das Schloss als Flüchtlingslager.   Danach ging es in Privatbesitz über.




Wiesentfels: Schlosshof