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Fränkischer Theatersommer

All das Schöne

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. 

Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental … 

Zwei wie Bonnie und Clyde

Jenny und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, von Luxus und einer späteren hohen Rente in der Karibik. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel!  Wenn die Beifahrerin auf der Flucht wenigstens Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Gaunerinnen. Trotz umfangreicher Einbruchsproben scheitern auch die nächsten Versuche, ans große Geld zu kommen. Dass schließlich zumindest für Chantal ein Happy End in Sicht ist, verdankt sie natürlich eher dem Zufall als ihrer Intelligenz. 

„Zwei wie Bonnie und Clyde“ ist wahrlich eine Tour de Force für die Lachmuskeln, ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird

Reise-Sehnsüchte

in Musik und Texten

Unsere Reisebegleiter sind berühmte Komponisten und Autoren von Chopin bis Duke Ellington und von Heinrich Heine bis Mascha Kaléko.

Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist´s!
Reise, reise!

                                         Wilhelm Busch

Lügen haben lange Beine

Das einzig wahre Kabarettprogramm!

Sie haben auch schon einmal geschwindelt? Kein Problem! Ein Hoch auf die Lüge! Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die Literatur, die Musik, die Geschichte und unseren Alltag. Was wären wir ohne Baron Münchhausen, Pinocchio und Käpt‘n Blaubär? Kein Kind wächst auf ohne Schummeln, Verstecken und Übertreiben. Kein Single setzt sich mit einem ungeschönten Online-Profil durch. Und wer wählt schon einen Politiker, der keine haltlosen Versprechungen macht?

Silvia Ferstl und Christoph Ackermann spielen und singen sich quer durch die Menschheitsgeschichte. Sie leugnen, bluffen, täuschen, flunkern, heucheln und hochstapeln, bis sich die Balken biegen. Denn durch alternative Fakten kommt man nicht nur schneller vorwärts als die Konkurrenz – lügen macht auch Spaß! Oder?

Was Sie schon immer über Franken wissen wollten, ……

... ABER SICH BISHER NICHT ZU FRAGEN...

Zwei Franken spielen auf. Sie führen ihr Publikum auf schelmische Weise durch die Höhen und Tiefen fränkischer Landschaft und  fränkischen Liedgutes. 

Lassen Sie sich von diesen beiden Unikaten – Lorraine Bühl und Franz Zwosta – sprachlich und musikalisch berauschen. Eine Übersetzung ins Hochdeutsche gibt es (fast) simultan im „Zwei“-Kanalton.

…. und noch mehr Möglichkeiten!

Am Samstag, 26. August, 19.00 Uhr in Schloss Wiesentfels und am Sonntag, 27. August, 17.00 Uhr in den Kolonnaden in Bad Berneck heißt es wieder „Aus der Dadenleidung kummd ka Bier“. Rainer Dohlus erklärt allen mit viel Witz und Humor warum das so ist. Für alle ein Muss, die die fränkische Mundart, Bier und „Dadenleidungen“ zu schätzen wissen.

Am Sonntag, 27. August, 17.00 Uhr im Heckentheater in denen Wilhelminenauen in Bayreuth erleben Sie musikalisch und schauspielerisch warum es heißt: „In der Nacht ist der Mensch nicht gern alleine“.
Viola Robakowski (Schauspiel, Gesang und Akkordeon) und Ninette Hofmann (Klavier, Schauspiel) beenden die Spielzeit 2017 im Heckentheater.

Am Sonntag, 27. August, 17.00 Uhr in Waischenfeld / Burg Rabeneck erleben Sie ein Spagat zwischen Komik und Ernst, Historie und Gegenwart, wenn Clarissa Hopfensitz ihre „Wahnsinnsweiber“ wieder zur Aufführung bringt.

Waischenfeld: Burg Rabeneck

Hoch über der Rabenecker Mühle im Wiesenttal zwischen Waischenfeld und Doos türmen sich auf wild zerklüfteten Dolomitfelsen die Mauern der Burg Rabeneck empor. Besonders kühn zeigt sich die Schlosskapelle auf überhängender Felszunge.

Die unvergleichlich malerische Lage dieses alten Felsennestes über dem engen Tal und dem schönem Fachwerkbau der Mühle begeisterte natürlich die Romantiker. Friedrich Geißler, Carl Kaeppel, Johann Poppel und Ludwig Richter vermitteln uns noch heute mit ihren Zeichnungen und Stichen den zauberhaften Reiz einer eben erst entdeckten Landschaft.

Sehenswert außer der Burganlage und dem Burghof mit dem herrlichen Blick in das Wiesenttal ist unter anderem die Burgkapelle, die von Friedrich Stiebar gestiftet wurde, sie steht auf einem Felssporn unterhalb der Burg und ist dem Apostel Bartholomäus geweiht, dies wurde 1415 durch Bischof Albrecht bestätigt. In den Jahren von 1733 -37, erhielt die Kapelle ihr heutiges Aussehen. Der Barockaltar mit dem Bild des hl. Bartholomäus sowie die Figuren Petrus und Paulus stammen aus jener Zeit. Wenn man von der Kapelle aus unter der Burgbrücke hindurch eine kleinen Waldweg folgt, der in einem Bogen um die Burg führt, kommt man zu einer Grotte mit einer Tafel in der ein Gedicht von J.W. von Goethe steht.




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