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Fränkischer Theatersommer

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Schauspiel & Komödie

Der Wunderheiler

Ein Schauspiel von Brian Friel

Ein charismatischer Fremder kommt in ein schottisches Dorf: Frank Hardy, der selbsternannte „Wunderheiler“. Gemeinsam mit seiner Frau Grace und dem geschäftstüchtigen Manager Teddy lebt er vom Versprechen, Schmerzen zu lindern und Hoffnung zu schenken. Doch wie viel davon ist wahr? Und wie viel nur eine Geschichte, die man glauben will?


Brian Friel – der große irische Dramatiker – entfaltet in „Der Wunderheiler“ eine Mischung aus Magie, Tragik und Humor.

„Der Wunderheiler“ ist ein Stück über Sehnsucht, Täuschung und dem ewigen menschlichen Wunsch nach Heilung – körperlich und seelisch. Es erzählt, wie stark wir Geschichten brauchen, um zu leben – und wie gefährlich sie zugleich sein können.

Chanson & Kleinkunst

Pipapo und Pavian

Von der Magie der Worte oder Zinnober...

Träumen Sie auch bunt oder bevorzugen Sie blauen Dunst?
Singen Sie unter der Dusche oder tanzen Sie gern aus der Reihe?
Ganz egal, wir nehmen Sie mit.

Wir kitzeln die Sinne mit Sang und Klang, Schnick und Schnack und Bügelbrett und entführen Sie in die Zauberwelt der Worte mit Dichterinnen und Erwin und den Laut-und Leise-malerinnen

Dagmar Friederike Geisler Wort, Spiel, Pinsel und Schere und Sibylle Vam Béry Friz  Cello, Flöten, Groovebox, Wort und Spiel.

Schauspiel & Komödie

Die Geliebte meines Mannes

Eine turbulente Komödie

Wenn eine Ehefrau genug hat, ist nichts mehr , wie es war ….

Katharina „Kitty“ Köstner-Fallbrink hat es satt: Ihr steinalter, aber weinreicher Ehemann Otto treibt sie in den Wahnsinn. Ein kleines Missgeschick hier, ein vermeintlicher Zufall da – und schon scheint der Weg zur wohlverdienten Witwenrente frei. Doch da klingelt es an der Tür, und eine fremde junge Dame behauptet selbstbewusst: „Ich bin die Geliebte deines Mannes!“

Was nun folgt, ist ein turbulentes Durcheinander voller spitzer Dialoge, schräger Wendungen und herrlicher Situationskomik. Ehefrau gegen Geliebte, Plan gegen Zufall – und mittendrin ein Ehemann, der vielleicht doch nicht so harmlos ist, wie er aussieht. 

Freuen Sie sich auf eine Komödie mit Biss, auf einen vergnüglichen Theaterabend mit vielen Lachern, überraschenden Momenten und einer Geschichte, die zeigt: Am Ende kommt alles ganz anders, als man denkt!

Chanson & Kleinkunst

Taubenvergiften im Park

Die bitterbösen Lieder des Georg Kreisler

Der österreichische Chansonier Georg Kreisler war ein Meister des dunkelschwarzen Humors und ein Gründervater des Klavier-Kabaretts. Bissige Ironie, feinsinniger Sarkasmus oder schöngeistiger Zynismus – seine bösen Lieder sind schwer einzuordnen. Sie nehmen kleine und große menschliche Schwächen treffsicher ins Visier, ohne den moralisierenden Zeigefinger zu erheben.

Seine Biografie als ausgebildeter Konzertpianist und rastloser Emigrant lieferte Georg Kreisler reichhaltigen Stoff für seine Chansons. Sie widmen sich nicht nur Alltagsbegebenheiten und Skurrilitäten, sondern auch bekannten Themen und Motiven der klassischen Musik und Zitaten aus Literatur und Zeitgeschehen.

Stefan Rieger singt und spielt am Klavier, rezitiert schrullige Texte und erzählt Anekdoten aus Georg Kreislers reichem Schatz und bewegendem Leben – ein Programm voller dichter, kurzweiliger Unterhaltung, bei dem oftmals das Lachen im Hals stecken bleibt. 

Dennoch wohnt Kreislers Liedern eine zärtliche Liebenswürdigkeit inne, scheint stets der Appell an den Menschen im Menschen durch, bei all der Schwärze der Zeit den Humor nicht zu verlieren.

Kabarett & Varieté

Was den Nachbarn neidisch macht

Musikkabarett

Wie gut, dass wir Nachbarn haben!

Sie grüßen freundlich im Treppenhaus, leeren im Urlaub den Briefkasten – und wissen natürlich bestens über uns Bescheid. Ihre Kinder sind hochbegabt, der Carport nagelneu und funktional … nur der Müll bleibt manchmal im Flur liegen.

Silvia Ferstl und Christoph Ackermann laden in ihrem dritten Musikkabarett ein zum Blick durchs Schlüsselloch: in Küchen, Keller und Köpfe. Mit Wortwitz, Musik und einer Prise Bosheit beleuchten sie das bunte Miteinander im Viertel – zwischen Freundschaft und Frotzelei, Hilfsbereitschaft und Heimlichtuerei. 
Und wenn’s zu bunt wird, sorgt zum Glück der Hausmeister für Ordnung – mit dem lautesten Laubbläser der Siedlung und der festen Überzeugung:  „Warum können nicht einfach alle normal sein? So wie ich!“

Schauspiel & Komödie

Wölfe, Weib und Waldesruh

Eine Komödie von Rainer Dohlus

Was haben sich eine junge Schauspielerin aus Berlin und ein gealterter Maurer aus Kleinmogelsreuth zu sagen? Nichts. Oder wenigsten fast nichts, würde man meinen. Was aber, wenn beide durch einen dummen Zufall in der aufgelassenen Ausflugsgaststätte Waldesruh im fränkischen Outback eingeschlossen werden? 

So mancher Zeitvertreib ist denkbar, so mancher Streit vorprogrammiert. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere prallen mit elementarer Wucht aufeinander. Zudem schleicht in der Nacht auch noch Bedrohliches ums Haus und die Vergangenheit holt die beiden unerwartet ein – körperlich wie gedanklich. Eine turbulente Nacht bis zur ersehnten Befreiung im Morgengrauen …

Spielorte

Waischenfeld: Burg Rabeneck

Hoch über der Rabenecker Mühle im Wiesenttal zwischen Waischenfeld und Doos türmen sich auf wild zerklüfteten Dolomitfelsen die Mauern der Burg Rabeneck empor. Besonders kühn zeigt sich die Schlosskapelle auf überhängender Felszunge.

Die unvergleichlich malerische Lage dieses alten Felsennestes über dem engen Tal und dem schönem Fachwerkbau der Mühle begeisterte natürlich die Romantiker. Friedrich Geißler, Carl Kaeppel, Johann Poppel und Ludwig Richter vermitteln uns noch heute mit ihren Zeichnungen und Stichen den zauberhaften Reiz einer eben erst entdeckten Landschaft.

Sehenswert außer der Burganlage und dem Burghof mit dem herrlichen Blick in das Wiesenttal ist unter anderem die Burgkapelle, die von Friedrich Stiebar gestiftet wurde, sie steht auf einem Felssporn unterhalb der Burg und ist dem Apostel Bartholomäus geweiht, dies wurde 1415 durch Bischof Albrecht bestätigt. In den Jahren von 1733 -37, erhielt die Kapelle ihr heutiges Aussehen. Der Barockaltar mit dem Bild des hl. Bartholomäus sowie die Figuren Petrus und Paulus stammen aus jener Zeit. Wenn man von der Kapelle aus unter der Burgbrücke hindurch eine kleinen Waldweg folgt, der in einem Bogen um die Burg führt, kommt man zu einer Grotte mit einer Tafel in der ein Gedicht von J.W. von Goethe steht.




Der Wunderheiler