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Fränkischer Theatersommer

Lauf Spitalhof

Foto: Frau Müller/Stadt Lauf

 Seit seiner Gründung im Jahr 1374 durch den Nürnberger Glockengießer Hermann Kessler prägt das Glockengießerspiel mit dem charakteristischen Turm der Kirchenruine St. Leonhard das Laufer Stadtbild auf einzigartige Weise. 

Als ein ehemaliger abgeschlossener autonomer Wirtschaftsbetrieb des Spätmittelalters gruppieren sich Ställe, Scheune, Verwalterhaus und Pfründnerhaus um einen idyllischen Innenhof, der an die Stadtmauer grenzt. 

Dabei handelt es sich bei dem Spitalhof nicht nur um einen geschichtsträchtigen Ort, sondern er bietet auch ein einmaliges Ambiente für Trauungen unter freiem Himmel. 

Während des Laufer Altstadtfests verwandelt sich der Spitalhof in den schönsten Biergarten der Laufer Altstadt. 

Bamberg: KUFA

Im November 2019 eröffnete die Lebenshilfe Bamberg e.V. die inklusive Kulturfabrik „KUFA –Kultur für alle“. Als ein Haus der künstlerischen Vielfalt bietet die KUFA Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit ihr kreatives Potential im Bereich Theater, Tanz, Musik, Bildende Kunst, Literatur und Film gemeinsam zu entfalten. Der Bamberger und überregionalen Kulturszene steht die KUFA als Probebühne und Auftrittsmöglichkeit zur Verfügung. Mit einem abwechslungsreichen und vielfältigen Veranstaltungsprogramm inklusiver und nicht inklusiver Künstler*innen aller Kulturgenres, schafft die KUFA einen Ort der Begegnung für alle und ermöglicht so Inklusion durch Kultur.

Der fliehende Hollaender

FRIEDRICH HOLLAENDER - UNVERGESSEN UND HOCHAKTUELL

Sein Name ist eher in Vergessenheit geraten. Seine Chansons wie „Ich bin vom Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“ sind aber unsterblich. In der jungen Republik der „goldenen“ 20er gründete er mit Tucholsky, Klabund und Ringelnatz sein erstes Kabarett. Stets zwischen den Stühlen agierend, spießte er mit Wortwitz, Verve und Chuzpe die Höhen und Tiefen des Menschlichen auf und geißelte schon früh den aufkommenden Spuk der Rechten. Seine blitzgescheiten, unverschämt scharfzüngigen Charakterbilder menschlicher Unzulänglichkeiten sind erfrischend und vergnüglich lebendig geblieben. 

Herzogenaurach: Kirchplatz

Herzogenaurach ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und liegt an der Mittleren Aurach.

Herzogenaurach. Herzogenaurachs Schlossgebäude im Herzen der Stadt umrahmt heute das Gelände, an dem einst eine Burganlage mit einem mächtigen Bergfried (höchster Turm einer Burganlage) gestanden hat. Und da man nach dem 30-jährigen Krieg (1648) auf friedlicher Zeiten hoffte, baute man Ende des 17. Jahrhunderts in ganz Europa keine Wehrburgen mehr, sondern prunkvolle Wohnanlagen nach französischem Vorbild, die nun „Schlösser“ oder Residenzen genannt wurden.

Namhafte fränkische Adelsgeschlechter und dazu bekannte Nürnberger Patrizierfamilien hatte als „Amtmänner“, – so die offizielle Bezeichnung der Verwalter – ihren Sitz im hiesigen Amtsgebäude: es waren u.a. die Haller von Hallerstein, Kuntz und Peter von Bibra, Heinrich von Sti(e)ber, Götz von Seinsheim, Gottfried von Limpurg, Heinrich Fuchs von Dornheim, Lorenz Groß von Trockau oder Arnold von Seckendorff zu Obernzenn.

Neben den mächtigen Stadttürmen und dem malerischen Rathaus ist das Schloss ein markantes Wahrzeichen unserer Stadt.

Im Grundbuch des Bamberger Hochstifts wird es erstmals im Jahre 1348 erwähnt. Es wird dort als „Castrum“ (befestigte Anlage) mit Wassergraben und einer ständigen Besatzung beschrieben. Es war Sitz eines bischöflichen Vogts oder Amtmanns, der die Verwaltung und Rechtspflege im südlichen Teil des Bamberger Bistums innehatte.

Untersuchungen an alten Balken im Schloßgebäude haben ergeben, dass beim Bau Eichenstämme verwendet wurden, die zwischen 1053 und 1228 gewachsen sind. Man kann also davon ausgehen, dass seit dem 13. Jahrhundert an dieser Stelle eine burgähnliche Anlage als Wohn- und Verteidigungsgebäude vorhanden gewesen ist. Über eine Zugbrücke (heutiger Zugang vom Marktplatz her) gelangte man in den inneren Bereich.

Die Burg wurde im Laufe der Geschichte mehrfach verändert.

1960 erwarb die Stadt Herzogenaurach das Schlossgebäude. Zwischen 1977 und 1979 wurde es für über 2 Millionen Mark restauriert und umgebaut. Heute fühlen sich im Südflügel in Schlosscafé und Ratskeller Gäste wohl; die Stadtbücherei mit der Mediothek im 1. Stock des Hauptflügels wird von Herzogenaurachs Bürgern viel genutzt. Der 2. Stock beherbergt das Stadtbauamt, und unter dem Dach hat der Spielmannszug „Grenzmark“ Vereinsräume eingerichtet.
„Foto: Henrik Kubik, www.im-kasten.de“

Bayreuth: Heckentheater in der Wilhelminenaue

Auffällig in dem jungen Landschaftspark sind die sich in die Auenlandschaft schiebenden neuen Landschaftskabinette, die großartige Aussichts- und Veranstaltungsbalkone sind. Die Planer der Landesgartenschau haben dafür gesorgt, dass zahlreiche Freizeitnutzungen auch nach der Ausstellungszeit entlang des Auenbogens im Bereich der Landschaftskabinette für alle Generationen möglich sind. Mit diesen Kabinetten sind Räume für unterschiedliche ruhige und aktive Nutzungsschwerpunkte geschaffen worden: für Sportangebote, wie Beachvolleyball, Dirt-Bike-Anlage, Bolzplatz, die schwingende Kletternetzlandschaft, für kulturelle Zwecke mit der Seebühne und der Rasentribüne (Open-Air-Veranstaltungen), dem Heckentheater, und für andere Freizeitaktivitäten mit dem Grillplatz, der Sandspielfläche für Kinder sowie den Liege-, Spiel- und Gymnastikwiesen.

Das Heckentheater finden die Besucher 100 m hinter der Kioskanlage auf der gegenüberliegenden Seite der Seebühne.

Betzenstein: Marktplatz

Frankens kleinste Stadt

Das aparte Städtchen weist eine bewegte Geschichte auf. Bereits 1187 das erste Mal urkundlich erwähnt, wurde der Ort 1359 von Kaiser Karl IV zum Markt erhoben und mit Stadtrechten ausgestattet. 300 Jahre lang befindet sich Betzenstein unter Nürnberger Herrschaft – was heute noch im Wappen der Stadt erkennbar ist – und wird 1806 bayerisch. Heute leben etwa 850 Einwohner in der Stadt. Zu Betzenstein gehören seit der Gebietsreform 22 Dörfer.

Forchheim: Königsbad

Bitte beachten Sie den Spielortwechsel: Jetzt Königsbad, Käsröte 4!!!!

Die Anfänge der sog. „Forchheimer Kaiserpfalz“ gehen in das letzte Viertel des 14. Jahrhunderts zurück, als sich Fürstbischof Lamprecht von Brunn eine neue Zweitresidenz errichtete. Die Anlage wurde in der Renaissancezeit zu einem geschlossenen Karree mit Innenhof ausgebaut, der heute von der Stadt Forchheim zu Kulturveranstaltungen genutzt wird.

Neudrossenfeld: Drossenfelder Bräuwerck

Das Drossenfelder Bräuwerck

Was wäre das dörfliche Leben ohne ein traditionsreiches Wirtshaus und ohne ein ordentliches, handwerklich gebrautes Bier? Mit Sicherheit ein ganzes Stück ärmer! Das Drossenfelder Bräuwerck im Ortskern von Neudrossenfeld bietet als unter Denkmalschutz stehender Brauereigasthof mit eigener Brauerei (ab April 2014) und einem einmaligen Biergarten seinen Gästen fränkische Lebensart von der gemütlichsten Seite: Ob Wirtsstube, mit umlaufender Holzvertäfelung und Holzbohlendecke aus dem 17. Jhdt. oder Stallung, ein erhaltenes Kreuzgewölbe mit typischen Sandsteinsäulen – alle Räume begrüßen mit herzlich-warmer Ausstrahlung. Ein großzügiger Saal, der bis zu 140 Personen fasst, lädt ein zu volkstümlichen und kulturellen Veranstaltungen; das elegante Stuckzimmer bietet einen schönen Rahmen für Familienfeiern. Der Biergarten bietet im Sommer die ideale Bühne für „Freiluft-Veranstaltungen“ verschiedenster Art mit herrlichem Blick auf das Maintal. Die Küche bietet ihren Gästen frische regionale Gerichte unter Berücksichtigung heimischer Produkte und saisonaler Verfügbarkeit; an Sonn- und Feiertagen können Sie die fränkische Bratenküche genießen. Sehenswert sind zudem die im Biergarten befindliche ca. 350 Jahre alte Tanz- und Gerichtslinde, im Nebengebäude das Museum mit Modellnachbauten geleiteter Linden in Europa, das Tourist- und Informationszentrum der Gemeinde Neudrossenfeld sowie das ehemalige „Eishaus“ (Eröffnung 2014). Neudrossenfeld und das Drossenfelder Bräuwerck freuen sich auf Ihren Besuch!   Öffnungszeiten Montag bis Sonntag von 11:00 bis 23:00 Uhr. Aktuelles entnehmen Sie bitte der Internetseite unter www.braeuwerck.de




Neudrossenfeld: Drossenfelder