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Fränkischer Theatersommer

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Musical & Musiktheater

What a Wonderful World

Musik und Geschichten aus der faszinierenden Welt...

Jazz lebt vom Rhythmus und von der virtuosen Ausdruckskunst der Musiker und SängerInnen – auf´s Schönste zu erleben beim Abend mit den beiden Künstlern Violet Greens und Vitali Hertje.

What a Wonderful World wirft einen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Welt mit Geschichten und Anekdoten über Ella Fitzgerald, Duke Ellington, Miles Davis, Louis Armstrong, Billie Holiday, Mahalia Jackson und vielen anderen, die den Jazz zu dem gemacht haben, was er heute ist. Eine Musikrichtung, die aus der Verschmelzung afrikanischer und europäischer Kulturen hervorgegangen ist und für musikalische und politische Freiheit steht. Eine Kunst- und Musikform, die Geist und Gefühl direkt anspricht und uns dadurch beglücken und verzaubern kann.

Am Piano: Vitali Hertje
Jazz-Gesang: Violet Greens
Eine Produktion des Fränkischen Theatersommers

Schauspiel & Komödie

Der Wunderheiler

Ein Schauspiel von Brian Friel

Ein charismatischer Fremder kommt in ein schottisches Dorf: Frank Hardy, der selbsternannte „Wunderheiler“. Gemeinsam mit seiner Frau Grace und dem geschäftstüchtigen Manager Teddy lebt er vom Versprechen, Schmerzen zu lindern und Hoffnung zu schenken. Doch wie viel davon ist wahr? Und wie viel nur eine Geschichte, die man glauben will?


Brian Friel – der große irische Dramatiker – entfaltet in „Der Wunderheiler“ eine Mischung aus Magie, Tragik und Humor.

„Der Wunderheiler“ ist ein Stück über Sehnsucht, Täuschung und dem ewigen menschlichen Wunsch nach Heilung – körperlich und seelisch. Es erzählt, wie stark wir Geschichten brauchen, um zu leben – und wie gefährlich sie zugleich sein können.

Musical & Musiktheater

Sterne über Cactus Creek

Ein Country-Musical aus dem Wilden Westen –...

Ob mitten in Arizona oder irgendwo in Oberfranken – die Sorgen sind überall die gleichen: Leere Stadtkassen, große Träume und der Wunsch, endlich einmal im Rampenlicht zu stehen.
Mayor Buckley, Ortsvorsteher und zugleich Sheriff von Cactus Creek, einem staubigen Städtchen im Wilden Westen, hat eine zündende Idee: Ein Country-Musik-Festival soll die Rettung bringen! Schließlich ist der Goldrausch längst vorbei – also warum nicht auf „goldene Stimmen“ setzen?

Unterstützt wird er von der Saloonbesitzerin Jolene und ihrer Tochter Billie Jeane, die mehr Feuer im Herzen trägt als der Grill bei einer oberfränkischen Kerwa. Und als der charmante Straßenmusiker Jessy Ray in der Stadt auftaucht, knistert’s nicht nur auf der Bühne. Doch plötzlich steht sie da – der jüngste Stern am Country-Himmel: Ruby Rubio,  glamouröse, Grammy-nominierte Diva, die mit ihrem Erscheinen mehr Staub aufwirbelt als ein Prärie-Sturm. Was verbindet Ruby mit Jessy Ray?
Welche schrägen Geschäfte treiben der unverbesserliche Goldsucher Sloopy Joe und der verschlagene Big Hank unter den nächtlichen Sternen? Und was hat die prächtige Longhorn-Kuh Belinda mit all dem zu tun – außer, dass auch sie auf der Ranch für Unruhe sorgt?

Sterne über Cactus Creek“ ist ein Musical voller Witz, Gefühl und mitreißender Musik – von herzzerreißenden Balladen bis zu rhythmischem Country-Drive, der die Füße nicht stillstehen lässt.

Chanson & Kleinkunst

Pipapo und Pavian

Von der Magie der Worte oder Zinnober...

Träumen Sie auch bunt oder bevorzugen Sie blauen Dunst?
Singen Sie unter der Dusche oder tanzen Sie gern aus der Reihe?
Ganz egal, wir nehmen Sie mit.

Wir kitzeln die Sinne mit Sang und Klang, Schnick und Schnack und Bügelbrett und entführen Sie in die Zauberwelt der Worte mit Dichterinnen und Erwin und den Laut-und Leise-malerinnen

Dagmar Friederike Geisler Wort, Spiel, Pinsel und Schere und Sibylle Vam Béry Friz  Cello, Flöten, Groovebox, Wort und Spiel.

Schauspiel & Komödie

Mann des Schicksals

Eine Komödie nach George Bernard Shaw

Italien, Ende des 19. Jahrhunderts: Ein junger Offizier namens Napoleon Bonaparte, eben erst als Sieger einer Schlacht hervorgegangen, sucht in einem unscheinbaren Wirtshaus Rast. Doch der Friede trügt. Dort erwartet ihn eine geheimnisvolle Dame – eine Frau mit scharfer Zunge und noch schärferem Verstand. Sie kennt seine Eitelkeit, seine Machtgier, seine Schwächen.

Aus dem flüchtigen Zusammentreffen entspinnt sich ein packendes Duell der Worte:

schneidend, ironisch, voll hintergründigem Humor. Für zusätzliche Komödiantik sorgen ein gewitzter Wirt und ein von sich sehr überzeugter französischer Leutnant.

Shaw führt seine Figuren mit meisterhafter Leichtigkeit durch die Fragen nach Macht und Schicksal, Ruhm und Verletzlichkeit. Mit „Mann des Schicksals“ gelingt dem Autor eine satirische Abrechnung mit dem Kult um Heldenfiguren.

Schauspiel & Komödie

Die Geliebte meines Mannes

Eine turbulente Komödie

Wenn eine Ehefrau genug hat, ist nichts mehr , wie es war ….

Katharina „Kitty“ Köstner-Fallbrink hat es satt: Ihr steinalter, aber weinreicher Ehemann Otto treibt sie in den Wahnsinn. Ein kleines Missgeschick hier, ein vermeintlicher Zufall da – und schon scheint der Weg zur wohlverdienten Witwenrente frei. Doch da klingelt es an der Tür, und eine fremde junge Dame behauptet selbstbewusst: „Ich bin die Geliebte deines Mannes!“

Was nun folgt, ist ein turbulentes Durcheinander voller spitzer Dialoge, schräger Wendungen und herrlicher Situationskomik. Ehefrau gegen Geliebte, Plan gegen Zufall – und mittendrin ein Ehemann, der vielleicht doch nicht so harmlos ist, wie er aussieht. 

Freuen Sie sich auf eine Komödie mit Biss, auf einen vergnüglichen Theaterabend mit vielen Lachern, überraschenden Momenten und einer Geschichte, die zeigt: Am Ende kommt alles ganz anders, als man denkt!

Chanson & Kleinkunst

Taubenvergiften im Park

Die bitterbösen Lieder des Georg Kreisler

Der österreichische Chansonier Georg Kreisler war ein Meister des dunkelschwarzen Humors und ein Gründervater des Klavier-Kabaretts. Bissige Ironie, feinsinniger Sarkasmus oder schöngeistiger Zynismus – seine bösen Lieder sind schwer einzuordnen. Sie nehmen kleine und große menschliche Schwächen treffsicher ins Visier, ohne den moralisierenden Zeigefinger zu erheben.

Seine Biografie als ausgebildeter Konzertpianist und rastloser Emigrant lieferte Georg Kreisler reichhaltigen Stoff für seine Chansons. Sie widmen sich nicht nur Alltagsbegebenheiten und Skurrilitäten, sondern auch bekannten Themen und Motiven der klassischen Musik und Zitaten aus Literatur und Zeitgeschehen.

Stefan Rieger singt und spielt am Klavier, rezitiert schrullige Texte und erzählt Anekdoten aus Georg Kreislers reichem Schatz und bewegendem Leben – ein Programm voller dichter, kurzweiliger Unterhaltung, bei dem oftmals das Lachen im Hals stecken bleibt. 

Dennoch wohnt Kreislers Liedern eine zärtliche Liebenswürdigkeit inne, scheint stets der Appell an den Menschen im Menschen durch, bei all der Schwärze der Zeit den Humor nicht zu verlieren.

Schauspiel & Komödie

Unkraut

Nachbarschaft Deluxe: Gezänk inklusive!

Nachbarschaft kann ein Segen sein – oder der Stoff, aus dem Komödien sind. Da trifft die penible Hausfrau auf den gemütlichen Rentner, der seinen Garten lieber wachsen lässt, als ihn zu stutzen. Der Besserwisser von nebenan mischt sich ungefragt ein, während andere schon mit dem nächsten Kaffeeklatsch beschäftigt sind. Und über allem schwebt die ewige Frage: Was ist eigentlich „Unkraut“ – und wer bestimmt das?

Zwischen Gartenzwergen, Kaffeetassen und Kleinkriegen entspinnt sich ein turbulentes Nachbarschaftspanorama, das jeder kennt – und über das man herzlich lachen darf. Die Neufassung von 2002, in frischer Umgangssprache, zeigt mit spitzer Feder, wie aus Bagatellen große Dramen werden. „Unkraut“ von Fitzgerald Kusz –  inzwischen ein fränkischer Klassiker! 

Kabarett & Varieté

Was den Nachbarn neidisch macht

Musikkabarett

Wie gut, dass wir Nachbarn haben!

Sie grüßen freundlich im Treppenhaus, leeren im Urlaub den Briefkasten – und wissen natürlich bestens über uns Bescheid. Ihre Kinder sind hochbegabt, der Carport nagelneu und funktional … nur der Müll bleibt manchmal im Flur liegen.

Silvia Ferstl und Christoph Ackermann laden in ihrem dritten Musikkabarett ein zum Blick durchs Schlüsselloch: in Küchen, Keller und Köpfe. Mit Wortwitz, Musik und einer Prise Bosheit beleuchten sie das bunte Miteinander im Viertel – zwischen Freundschaft und Frotzelei, Hilfsbereitschaft und Heimlichtuerei. 
Und wenn’s zu bunt wird, sorgt zum Glück der Hausmeister für Ordnung – mit dem lautesten Laubbläser der Siedlung und der festen Überzeugung:  „Warum können nicht einfach alle normal sein? So wie ich!“

Schauspiel & Komödie

Wölfe, Weib und Waldesruh

Eine Komödie von Rainer Dohlus

Was haben sich eine junge Schauspielerin aus Berlin und ein gealterter Maurer aus Kleinmogelsreuth zu sagen? Nichts. Oder wenigsten fast nichts, würde man meinen. Was aber, wenn beide durch einen dummen Zufall in der aufgelassenen Ausflugsgaststätte Waldesruh im fränkischen Outback eingeschlossen werden? 

So mancher Zeitvertreib ist denkbar, so mancher Streit vorprogrammiert. Zwei völlig unterschiedliche Charaktere prallen mit elementarer Wucht aufeinander. Zudem schleicht in der Nacht auch noch Bedrohliches ums Haus und die Vergangenheit holt die beiden unerwartet ein – körperlich wie gedanklich. Eine turbulente Nacht bis zur ersehnten Befreiung im Morgengrauen …

Feines Kammerspiel

Fauste

Figurentheater von Thomas Glasmeyer

…wohl mögen meine Reime sich in Teilen etwas beißen, doch ihr, ihr werdet mir dies sicherlich verzeih’n;
denn ganz am End’ – da bin ich gewiss – wird’s heißen: Dies Puppenspiel von Heinrich Fausten – klein und fein!

Frei nach Goethe wird, in einer neu erstellten Textversion, die alte Geschichte von Heinrich Faust erzählt, der seine Seele dem Teufel verkauft, um Erkenntnis, vor allem aber Spaß zu gewinnen.
Das klappt, auch in dieser Bearbeitung, nur bedingt, denn Faust zeigt Gewissen… (na schau, des »Schöpfers Kalkül« geht ja auf…). Um die Verwirrung perfekt zu machen, werden nun noch Elemente aus Faust II hinzugemixt, die in der Regel eh’ niemand kapiert – nicht einmal Mephisto (ja ja, die Wege des Herrn…), weshalb der am Ende auch in die Röhre schaut. Also alles beim alten.

Musical & Musiktheater

In der Bar zum Grammophon

Ein Rückblick in die goldenen 1920er Jahre

Ein Sprung zurück in die „Goldenen Zwanziger“ gelingt Lorraine Beran und Franz Zwosta mit einem alten Koffer vom Dachboden. 

Sein geheimnisvoller Inhalt erzählt vom Beginn der Radioausstrahlung, von Jazzmusik, Luftschiffen und neuesten medizinischen Behandlungsmethoden.
Witzige Dialoge decken auf, ob die Zeiten wirklich so ‚golden‘ waren oder ob sie nicht doch eher einem ‚Tanz auf dem Vulkan‘ glichen.
Immerhin waren die 1920er Zeiten wegweisend für die Emanzipation der Frau, wohlgemerkt: der unverheirateten Frau. Sie ging aus, rauchte, trieb Sport und fuhr Auto, sofern sie sich diesen neuen Lebensstil leisten konnte.
Und die technikbegeisterte Jugend pfiff das Liedchen vor sich hin: „Warum hat die schöne Adrienne eine Hochantenne?“  

Viel alte Schlager-Musik liegt in der Luft, wobei der typische 20erJahre Mann sein Mädel mahnt: „Guck doch nicht immer nach dem Tangogeiger hin!“

Spielorte

Bamberg: KUFA

Kultur für Alle

Im November 2019 eröffnete die Lebenshilfe Bamberg e.V. die inklusive Kulturfabrik „KUFA –Kultur für alle“. Als ein Haus der künstlerischen Vielfalt bietet die KUFA Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit ihr kreatives Potential im Bereich Theater, Tanz, Musik, Bildende Kunst, Literatur und Film gemeinsam zu entfalten.

Der Bamberger und überregionalen Kulturszene steht die KUFA als Probebühne und Auftrittsmöglichkeit zur Verfügung. Mit einem abwechslungsreichen und vielfältigen Veranstaltungsprogramm inklusiver und nicht inklusiver Künstler*innen aller Kulturgenres, schafft die KUFA einen Ort der Begegnung für alle und ermöglicht so Inklusion durch Kultur.




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