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Fränkischer Theatersommer

KlangErzählung: Im Dunstkreis des Helden

KlangErzählung: Im Dunstkreis des Helden

Hier sind die Frauen, auf die Odysseus während seiner Irrfahrten trifft, die Heldinnen. Penelope, Kirke, Kalypso, Nausikaa und die Göttin Athene schildern aus ganz persönlicher, weiblicher Sicht, wie sie das Zusammentreffen mit Odysseus erlebt haben. So bekommt die bekannte Heldenreise einen ganz neuen Charakter.
Christine Hausen schlüpft in ihrer Performance in die Rolle der verschiedenen Frauen. Caroline Hausen portraitiert dabei die fünf Frauengestalten musikalisch, indem sie die „5 Portraits“ von Horst Lohse in der eigens angefertigten Adaption für Blockflöten auf die Bühne bringt. Den Rahmen bildet dabei das barocke Werk „Les folies d’espagne“ von Marin Marais, das die Wandlungsfähigkeit des Odysseus repräsentiert.

Als Einführung wird es ein kurzes Interview mit dem Komponisten Horst Lohse geben.

Duo „MYsik fANTasTIK“
Christine Hausen – Konzeption und Erzählung
Caroline Hausen – Blockflöten und musikalische Gestaltung

KlangErzählung: Unterwegs mit Odysseus

Das Kriegsgetümmel um Troja ist eben verklungen, da bricht der listenreiche Odysseus auf um endlich – nach zehn Jahren der Trennung von Frau und Sohn – seine Heimatinsel Ithaka wiederzusehen.
Doch durch die Rache des Meeresgottes Poseidon wird er immer wieder aufgehalten: Er trifft auf den Riesen Polyphem, lauscht den betörenden Sirenen und kommt schließlich ins Land der Phäaken.
Als Ithaka schon zum Greifen nah ist, verlassen wir Homers Spuren und Odysseus darf ganz er selbst sein…

Die Erzählung des homerischen Stoffs wird ergänzt durch Haikus und eine Kurzgeschichte von Christine Hausen. Caroline Hausen schafft dabei den musikalischen Rahmen durch atmosphärische Live-Elektronik und Blockflötenmusik aus Gegenwart und Barock von Horst Lohse, Jakob van Eyck und Antonio Vivaldi.
Begleitet wird die Klangerzählung von einer Ausstellung mit Werken von Künstlern der Lebenshilfe.

Duo „MYsik fANTasTIK“
Christine Hausen – Konzeption und Erzählung
Caroline Hausen – Blockflöten und Live Elektronik

All das Schöne

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. 

Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental … 

Emmas Glück

Komödie von Claudia Schreiber

Ein Unfall führt sie zusammen: Die Schweinezüchterin Emma, die allein und hoch verschuldet auf ihrem Bauernhof lebt, findet eines Nachts in einem schrottreifen Ferrari das, was ihr im Leben fehlte:

einen Sack voll Geld und einen Mann. Der junge, aber todkranke Städter Max wollte eigentlich nach Mexiko verschwinden, als seine rasante Fahrt an Emmas Bauernhof ein abruptes Ende findet. Und damit beginnt eine ziemlich schräge Liebesgeschichte mit teils traurigen, teils brüllend komischen Episoden.

Volpone – der Fuchs

und der Tanz um’s Geld

von Stefan Zweig, nach Motiven von Ben Jonson 

Ben Jonson, der nach Shakespeare bedeutendste englische Dramatiker des 17. Jahrhunderts, verlegt den Schauplatz dieser Komödie nach Venedig, in die Stadt, die zur Zeit der Renaissance berühmt und berüchtigt war für ihren luxuriösen, lasterhaften Lebensstil.

Dem reichen Herrn Volpone gelingt es mit Hilfe seines gerissenen Dieners Mosca und unter dem Vorwand, er läge sterbenskrank zu Bette, lauter ehrenwerte Herren und Geschäftsfreunde ins Haus zu locken, die alle darauf spekulieren, von ihm beerbt zu werden. In ihrer Buhlerei um die Gunst des „Kranken“ machen sie irrwitzige Geschenke, verhökern die eigene Frau oder enterben den eigenen Sohn. So gehen sie ihm einer nach dem andern ins Netz. Volpone triumphiert auf ganzer Linie, bevor auch er sich in der eigenen Schlinge verfängt.

Zwei wie Bonnie und Clyde

Jenny und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom großen Geld, von Luxus und einer späteren hohen Rente in der Karibik. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel!  Wenn die Beifahrerin auf der Flucht wenigstens Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte. Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Gaunerinnen. Trotz umfangreicher Einbruchsproben scheitern auch die nächsten Versuche, ans große Geld zu kommen. Dass schließlich zumindest für Chantal ein Happy End in Sicht ist, verdankt sie natürlich eher dem Zufall als ihrer Intelligenz. 

„Zwei wie Bonnie und Clyde“ ist wahrlich eine Tour de Force für die Lachmuskeln, ein groteskes Abenteuer, bei dem ein Gag den nächsten jagt und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird

Reise-Sehnsüchte

in Musik und Texten

Unsere Reisebegleiter sind berühmte Komponisten und Autoren von Chopin bis Duke Ellington und von Heinrich Heine bis Mascha Kaléko.

Viel zu spät begreifen viele
die versäumten Lebensziele:
Freuden, Schönheit und Natur,
Gesundheit, Reisen und Kultur.
Darum, Mensch sei zeitig weise!
Höchste Zeit ist´s!
Reise, reise!

                                         Wilhelm Busch

Der Traum von Las Vegas

ZAUBERHAFTES ENTERTAINMENT

Ein Künstlerpaar träumt den Traum vom großen Durchbruch in Las Vegas ……

Sie bereiten ihre Karriere mit einem typischen Varietè-Nummernprogramm vor, es wird also geswingt, gesungen, jongliert, gezaubert, getanzt und gelacht. 

Aber manchmal fechten die Künstler zum Vergnügen des Publikums ihre internen Konkurrenzgefühle aus, so dass die Zuschauer angesprochen und in die Show einbezogen werden.

Wundervolles Entertainment mit Witz, Charme und einem Hauch Nostalgie – mal poetisch, mal bezaubernd mal verrückt.

 

Bamberg: KUFA

Kultur für Alle

Im November 2019 eröffnete die Lebenshilfe Bamberg e.V. die inklusive Kulturfabrik „KUFA –Kultur für alle“. Als ein Haus der künstlerischen Vielfalt bietet die KUFA Menschen mit und ohne Behinderung die Möglichkeit ihr kreatives Potential im Bereich Theater, Tanz, Musik, Bildende Kunst, Literatur und Film gemeinsam zu entfalten. Der Bamberger und überregionalen Kulturszene steht die KUFA als Probebühne und Auftrittsmöglichkeit zur Verfügung. Mit einem abwechslungsreichen und vielfältigen Veranstaltungsprogramm inklusiver und nicht inklusiver Künstler*innen aller Kulturgenres, schafft die KUFA einen Ort der Begegnung für alle und ermöglicht so Inklusion durch Kultur.

Lügen haben lange Beine

Das einzig wahre Kabarettprogramm!

Sie haben auch schon einmal geschwindelt? Kein Problem! Ein Hoch auf die Lüge! Sie zieht sich wie ein roter Faden durch die Literatur, die Musik, die Geschichte und unseren Alltag. Was wären wir ohne Baron Münchhausen, Pinocchio und Käpt‘n Blaubär? Kein Kind wächst auf ohne Schummeln, Verstecken und Übertreiben. Kein Single setzt sich mit einem ungeschönten Online-Profil durch. Und wer wählt schon einen Politiker, der keine haltlosen Versprechungen macht?

Silvia Ferstl und Christoph Ackermann spielen und singen sich quer durch die Menschheitsgeschichte. Sie leugnen, bluffen, täuschen, flunkern, heucheln und hochstapeln, bis sich die Balken biegen. Denn durch alternative Fakten kommt man nicht nur schneller vorwärts als die Konkurrenz – lügen macht auch Spaß! Oder?

Mortadella & Co

Ein Commediatical in 2 Bildern und 13...

Leben und Lieben im kleinen Dörfchen »Fegato alla Veneziana«, unweit der ligurischen Küste. Es geht um die Leiden des jungen Dieners, das Liebesleben der Mortadella (auch der schönen Peperonata) und den Kampf um das Bürgermeisteramt zwischen Zabaglione, Mortadellas Gemahl und dem Richter Don Lavazza.

Diese wundervolle Commedia von Thomas Glasmeyer, garniert mit atmosphärischer Musik von Andreas Rüsing, ist eine Hommage an TV-Serien der Sechziger Jahre wie z.B. »Don Camillo & Peppone«.

Mit großem Erfolg wurde sie als Koproduktion schon 2010 von Schauspielern des Theatersommers dargeboten. Sehr artifizielle Figuren aus der Hand des Meisters übernehmen nun deren Part.

Buon appetito – con molto espressione!

Text / Puppenbau / Bühnenbild / Regie: Thomas Glasmeyer




KlangErzählung: Im