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Fränkischer Theatersommer

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Schauspiel & Komödie

Mandragora – Liebesgift und Liebeszauber

Italienische Komödie frei nach Nicolò Machiavelli

Der Abenteurer Callimaco begehrt die schöne Florentinerin Lucrezia. Diese ist jedoch nicht interessiert und außerdem mit dem begüterten älteren Stadtpolitiker Nicia verheiratet. 

Der Fall käme ins Stocken, wenn nicht Marietta, die Zofe von Frau Lucrezia und der Diener Siro des Herrn Callimaco Gefallen aneinander fänden. Dadurch  kommen private Probleme des Herrn Nicia ans Licht. Ein willkommener Angelpunkt für den raffinierten Siro, der zusammen mit seinem Herrn eine unverschämte List ausbrütet, um die holde Lucrezia doch noch für Callimaco zu gewinnen… 

Wird die freche Strategie Erfolg haben oder auffliegen? 

Und überhaupt: Wer profitiert am Ende vom aufwendigen Intrigenspiel?

Unglaublich aber wahr: Der Autor Niccolò Machiavelli, berühmt-berüchtigt als Theoretiker für den politischen Machterhalt, hat uns am Ende seines Lebens diese freche, faszinierende Komöde hinterlassen. 

Spielorte

Wiesenttal / Muggendorf: Rathausplatz

und Streitberg (Bürgerhaus)

Muggendorf bildet zusammen mit Streitberg den Kern der Marktgemeinde Wiesenttal in der Fränkischen Schweiz, Landkreis Forchheim.Das Dorf liegt an der Wiesent auf 304 m ü. NN. Nach diesem Ort hieß früher die Fränkische Schweiz auch Muggendorfer Gebürg. In der Nähe gibt es zahlreiche Tropfsteinhöhlen, die auch als Muggendorfer Höhlen bezeichnet werden. Zu diesen gehören u. a. die Rosenmüllerhöhle, die Oswaldhöhle, die Witzenhöhle, die Wundershöhle und die Doktorshöhle.

Muggendorf wurde um 1248/49 erstmals urkundlich erwähnt, als es zur Burg Neideck kam. Bis 1347, als Konrad II. von Schlüsselberg starb, hielt das Geschlecht der Schlüsselberger das Patronatsrecht. 1507 oder 1508 verkaufte Georg von Streitberg Muggendorf an den Markgrafen Friedrich II. von Brandenburg-Ansbach. Als Teil des späteren Fürstentums Bayreuth wurde Muggendorf zur Reformationszeit evangelisch.
Ab 1922 war Muggendorf eine Station der Wiesenttalbahn. Damit konnte man mit der Eisenbahn über Ebermannstadt nach Forchheim fahren. Der planmäßige Betrieb wurde 1930 eröffnet, 1976 wurde die Strecke stillgelegt.
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Muggendorf am 1. Januar 1972 zusammen mit anderen Dörfern zum Markt Wiesenttal vereinigt.




Mandragora –