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Fränkischer Theatersommer

Pippo und Pelina

Zwei Clowns auf Entdeckungsreise

Wenn zwei Clowns die Welt entdecken wollen, brauchen sie einen großen Koffer und viel Mut. Denn da gibt es so manche Überraschung, vor denen andere Clowns Reißaus nehmen würden.

Nicht so Pippo und Pelina, die auch in gefährlichen Lagen immer noch eine Idee im Köpfchen oder auch in ihrem Koffer haben.
Was die Beiden alles erleben, bringt sie ständig zum Staunen und oft auch zum Lachen, manchmal allerdings auch zum Zittern und Bibbern. Bevor der eine vollends verzweifelt,  kommt ihm flugs der andere zur Hilfe.
Aber wenn Beide in der Patsche stecken – was dann? 

Zum Glück sind da noch die Kinder….

Herzogenaurach: Schloss

Herzogenaurach ist eine Stadt im mittelfränkischen Landkreis Erlangen-Höchstadt und liegt an der Mittleren Aurach.

Herzogenaurach. Herzogenaurachs Schlossgebäude im Herzen der Stadt umrahmt heute das Gelände, an dem einst eine Burganlage mit einem mächtigen Bergfried (höchster Turm einer Burganlage) gestanden hat. Und da man nach dem 30-jährigen Krieg (1648) auf friedlicher Zeiten hoffte, baute man Ende des 17. Jahrhunderts in ganz Europa keine Wehrburgen mehr, sondern prunkvolle Wohnanlagen nach französischem Vorbild, die nun „Schlösser“ oder Residenzen genannt wurden.

Namhafte fränkische Adelsgeschlechter und dazu bekannte Nürnberger Patrizierfamilien hatte als „Amtmänner“, – so die offizielle Bezeichnung der Verwalter – ihren Sitz im hiesigen Amtsgebäude: es waren u.a. die Haller von Hallerstein, Kuntz und Peter von Bibra, Heinrich von Sti(e)ber, Götz von Seinsheim, Gottfried von Limpurg, Heinrich Fuchs von Dornheim, Lorenz Groß von Trockau oder Arnold von Seckendorff zu Obernzenn.

Neben den mächtigen Stadttürmen und dem malerischen Rathaus ist das Schloss ein markantes Wahrzeichen unserer Stadt.

Im Grundbuch des Bamberger Hochstifts wird es erstmals im Jahre 1348 erwähnt. Es wird dort als „Castrum“ (befestigte Anlage) mit Wassergraben und einer ständigen Besatzung beschrieben. Es war Sitz eines bischöflichen Vogts oder Amtmanns, der die Verwaltung und Rechtspflege im südlichen Teil des Bamberger Bistums innehatte.

Untersuchungen an alten Balken im Schloßgebäude haben ergeben, dass beim Bau Eichenstämme verwendet wurden, die zwischen 1053 und 1228 gewachsen sind. Man kann also davon ausgehen, dass seit dem 13. Jahrhundert an dieser Stelle eine burgähnliche Anlage als Wohn- und Verteidigungsgebäude vorhanden gewesen ist. Über eine Zugbrücke (heutiger Zugang vom Marktplatz her) gelangte man in den inneren Bereich.

Die Burg wurde im Laufe der Geschichte mehrfach verändert.

1960 erwarb die Stadt Herzogenaurach das Schlossgebäude. Zwischen 1977 und 1979 wurde es für über 2 Millionen Mark restauriert und umgebaut. Heute fühlen sich im Südflügel in Schlosscafé und Ratskeller Gäste wohl; die Stadtbücherei mit der Mediothek im 1. Stock des Hauptflügels wird von Herzogenaurachs Bürgern viel genutzt. Der 2. Stock beherbergt das Stadtbauamt, und unter dem Dach hat der Spielmannszug „Grenzmark“ Vereinsräume eingerichtet.




Pippo und