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Fränkischer Theatersommer

Nathan der Weise

von Gotthold Ephraim Lessing

Als „das geistreichste Lustspiel, das wir haben“ bezeichnete Hugo v. Hofmannsthal dieses berühmte Aufklärungsdrama von G.E.Lessing. Dieser nannte es „ein dramatisches Gedicht“.

Das Stück ist ein Plädoyer für religiöse Toleranz und fordert heraus zum interkulturellen Dialog zwischen Christentum, Islam und Judentum.
Dieser Appell zu Vernunft und Humanität hat die Leichtigkeit einer Komödie mit Verwicklungen, Zufällen, Auflösung der Konflikte und einem glücklichen Ausgang.
Angesichts großer weltpolitischer Krisen und fundamentalistischer Konflikte liest es sich heutzutage wie ein Märchen. Das war schon zu Lessings Zeiten so, und es wundert nicht, dass das Stück im dritten Reich verboten war.Vernunft, Toleranz und Humor als Statement gegen Barbarei und Hass beschwört die Möglichkeit, scheinbar heillosen Zerwürfnissen zu begegnen. 

Neuhaus: Wasserschloss Neuhaus

Die Gemeinde Adelsdorf mit ihrem Ortsteil Neuhaus liegt im malerischen Aischgrund. Viele Spaziergänger und Liebhaber der zum Teil seltenen Wasservögel zieht es immer wieder zu einem Rundgang durch die Karpfenweiher, die das Wasserschloss Neuhaus umgeben. Bereits seit dem Mittelalter dienten die Teiche vor allem der Karpfenzucht, um Klöster, wie bspw. Bamberg oder Ebrach in der Fastenzeit mit Fisch zu versorgen. Kulinarisch kommen die Besucher heute ganzjährig auf ihre Kosten, denn allein der Ortsteil Neuhaus kann mit drei Landgasthöfen und einem beliebten Bierkeller im nahe gelegenen Wald aufwarten.

Der normalerweise nicht öffentlich zugängliche Innenhof des privaten Wasserschlosses ist auch in diesem Jahr Spielort des Fränkischen Theatersommers.

Das Rittergut Neuhaus wurde 1545 von Wolf v. Crailsheim erworben. Die ältesten Teile des Schlosses stammen vermutlich aus der 2. Hälfte 13. Jahrhunderts. Sein heutiges Aussehen als vierflügeliges Renaissanceschloss erhielt die Anlage durch Um- und Ausbau zwischen 1612 und 1618. Allerdings wurde das Schloss nach 1705, dem Tode des kinderlosen Begründers der Familienstiftung Krafft v. Crailsheim, 200 Jahre nicht mehr bewohnt. Die dadurch erforderlich gewordene umfassende Sanierung der baufälligen Anlage dauerte von 1902 bis 1910. Nicht mehr sichtbar sind die 1902 durch Brandstiftung völlig zerstörten Ökonomiegebäude.

Wir freuen uns, Sie in Neuhaus begrüßen zu dürfen.

Rohrmuffen und Nagellack

von Rainer Dohlus

Schon beim Vorstellungsgespräch ist klar: Da passt gar nichts.

Miserable Noten, freches Mundwerk, Großstadtpflanze mit manikürten Fingernägeln, so präsentiert sich Jasmin. Doch wegen Personalmangel bleibt Schorsch Schwarzmann keine Wahl. So wird der leberkäs-verschlingende Heizungsbauer schnell mit veganen Brotzeiten konfrontiert und er muss mit ansehen, wie sie seine männerdominierte Firma gendergerecht umrüstet. Zu guter Letzt wird ihm auch noch klar, dass sie möglicherweise das Ergebnis einer Affäre in seinen wilden Jahren ist. Zerschellt Jasmin am urfränkischen Betonkopf Schwarzmann? Oder kann sie ihm seine rückständige und uneffiziente Geschäftsführung austreiben?

Naht ein böses Ende?




Nathan der