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Fränkischer Theatersommer

Ich wollt ich wär (k)ein Huhn

In seinem neuen Programm stellt Florian Kaplick sich die Frage: 

Was hat das Huhn mit uns zu tun?
Vor knapp 100 Jahren träumten die Comedian Harmonists sehnsüchtig vom Leben als Huhn. Heute dagegen würden die Vertreter des Federviehs den Hit von damals wohl ins Gegenteil umdichten.
Um der verzwickten Beziehung von Mensch und Huhn auf den Grund zu gehen, lohnt es sich, einmal kräftig im Bodensatz der Kulturgeschichte zu scharren. Schließlich ist der einzige Nachfahre der Dinosaurier bereits seit Jahrtausenden ein enger Gefährte des Menschen. 

Florian Kaplick hat Erstaunliches, Vergnügliches und Nachdenkliches aus Literatur, Musik und Hühnerforschung herausgepickt: von der Bibel bis zu Max und Moritz, und von Rameau über Mussorgsky bis zu Schlager und Rap.
Mit hahnenkräftiger Stimme und lockerer Kralle am Klavier bewegt sich Kaplick ohne viel Federlesens zwischen Yoga-Hühnern, Kampfhähnen und tanzenden Ballett-Küken.

Ach du dickes Ei!

Eine heiße Geschichte

Eine Dramödie zum Klimawandel von Volker Heymann

Vier Dorfbewohner treffen sich im Sitzungsraum des örtlichen Fußballvereins, um eine neue Partei zu gründen: „GLP – Gut Leben in Preuchlitz“ oder kurz „Die Guten“. Aufhänger ihrer Gründung ist ein geplanter Grillplatz, den die Nachbargemeinde direkt an der Preuchlitzer Ortsgrenze errichten will. Das könnte das beschauliche Treiben im Dorf stören und muss verhindert werden! Im Verlauf der Sitzung wird es im Raum immer wärmer. Aber anstatt logische und notwendige Maßnahmen einzuleiten, um den Missstand zu beheben, entwickeln sich zum Vergnügen des Publikums aberwitzige Diskussionen und gegenseitige Schuldzuweisungen. 

Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten und realen Vorgängen sind nicht auszuschließen.

Aus dem Leben eines Taugenichts

NACH DER NOVELLE VON JOSEF VON EICHENDORFF

Das Lebensgefühl der Spätromantik spiegelt sich in Eichendorffs berühmtester Novelle, die von dem armen, unverbildeten Müllerburschen erzählt, der auszog, sein Glück zu machen. Der naive, heitere Märchenton und das virtuose Geigenspiel laden ein zum Träumen und Nachdenken. 

Neben dem Thema des nach Freiheit, Liebe und Individualität strebenden Lebenskünstlers als Gegenentwurf zu einem bodenständigen, eng begrenzten bürgerlichen Leben, spielen der Widerstreit von Fernweh und Heimweh eine Hauptrolle. Gesteigert werden diese Themen noch durch die lebendige Naturbeschreibung von beseelten Landschaften, Bäumen und Wäldern, die gerade in Zeiten von Klimawandel und bedrohten Kulturlandschaften eine faszinierende zwiespältige Wirkung im Zuschauer hervorrufen.




Ich wollt