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Fränkischer Theatersommer

Lauf Spitalhof

Foto: Frau Müller/Stadt Lauf

 Seit seiner Gründung im Jahr 1374 durch den Nürnberger Glockengießer Hermann Kessler prägt das Glockengießerspiel mit dem charakteristischen Turm der Kirchenruine St. Leonhard das Laufer Stadtbild auf einzigartige Weise. 

Als ein ehemaliger abgeschlossener autonomer Wirtschaftsbetrieb des Spätmittelalters gruppieren sich Ställe, Scheune, Verwalterhaus und Pfründnerhaus um einen idyllischen Innenhof, der an die Stadtmauer grenzt. 

Dabei handelt es sich bei dem Spitalhof nicht nur um einen geschichtsträchtigen Ort, sondern er bietet auch ein einmaliges Ambiente für Trauungen unter freiem Himmel. 

Während des Laufer Altstadtfests verwandelt sich der Spitalhof in den schönsten Biergarten der Laufer Altstadt. 

Liebeleien und Beziehungskisten

POETISCH UND PIANISTISCH UMSPIELT

Nicht jede Beziehungskiste ist eine Schatzkiste. Oder?

Trotzdem stecken wir bisweilen in solch einer Kiste fest, weil tiefe Gefühle drin verborgen sein können. Der Makel der Harmlosigkeit und Oberflächlichkeit ist häufig ein Vorurteil, denn selbst die romantische Liebe findet sich dort bisweilen. Treue und Bindung dagegen seltener. Das ist der Knackpunkt, weshalb wir die Beziehungskisten-Ära irgendwann hinter uns lassen wollen.

Und dann kokettieren wir doch wieder mit reizvollen Liebeleien zwischen Begehren und Verwehren, holen uns Blasen an den Freiersfüße und hängen als Gipfelstürmer plötzlich über Abgründen …

Herbert Wiedemann

Herbert Wiedemann studierte Klavier und Schulmusik an der Hochschule für Musik in München. 1981-1987 war er Künstlerischer Mitarbeiter für Klavier an der Universität Oldenburg. 1983 schloss er eine Promotion in Musikpädagogik ab. 1983 Verleihung des Gerhard Wachsmann Wissenschaftspreises der Universität Oldenburg. 2008 erhält er den Kulturpreis seiner Geburtsstadt Lindenberg im Allgäu. Von 1988 bis 2016 war er Professor für Klavier mit Schwerpunkt Improvisation an der Universität der Künste in Berlin. Vielseitige Konzerttätigkeit als Pianist im Rahmen von Lieder- und Kammermusikabenden im In- und Ausland. Darüber hinaus tritt Herbert Wiedemann auch als Klavier-Improvisator bei Solo- und Rezitationsabenden auf. Das Thema „Improvisation“ ist auch Gegenstand zahlreicher Fortbildungskurse für Klavierpädagoginnen und Klavierpädagogen. Die Veranstaltungen werden von der EPTA, vom VdM und VDMK sowie an Hochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich, Schweiz und in China durchgeführt. Zahlreiche Veröffentlichungen und Lehrwerke zum Thema Klavierimprovisation.

Beim Fränkischen Theatersommer ist er in „Liebeleien und Beziehungskisten“ gemeinsam mit Jan Burdinski zu erleben.

Bayreuth: Heckentheater in der Wilhelminenaue

Auffällig in dem jungen Landschaftspark sind die sich in die Auenlandschaft schiebenden neuen Landschaftskabinette, die großartige Aussichts- und Veranstaltungsbalkone sind. Die Planer der Landesgartenschau haben dafür gesorgt, dass zahlreiche Freizeitnutzungen auch nach der Ausstellungszeit entlang des Auenbogens im Bereich der Landschaftskabinette für alle Generationen möglich sind. Mit diesen Kabinetten sind Räume für unterschiedliche ruhige und aktive Nutzungsschwerpunkte geschaffen worden: für Sportangebote, wie Beachvolleyball, Dirt-Bike-Anlage, Bolzplatz, die schwingende Kletternetzlandschaft, für kulturelle Zwecke mit der Seebühne und der Rasentribüne (Open-Air-Veranstaltungen), dem Heckentheater, und für andere Freizeitaktivitäten mit dem Grillplatz, der Sandspielfläche für Kinder sowie den Liege-, Spiel- und Gymnastikwiesen.

Das Heckentheater finden die Besucher 100 m hinter der Kioskanlage auf der gegenüberliegenden Seite der Seebühne.

Jan Burdinski (Intendant)

Nach langjährigen Schauspiel-Engagements (E.T.A.-Hoffmann Theater in Bamberg, Kreuzgangspiele Feuchtwangen, Marburger Stadttheater, Erlanger Markgrafentheater u.a.) übernahm er neben Sprechertätigkeiten beim Rundfunk auch Dozentenaufgaben auf dem Gebiet der Theaterwissenschaften und der Theaterpädagogik (Uni Bamberg, Uni Bayreuth, Sommerakademie Neuburg a.d.Donau).
Seit 1994 leitet er den „Fränkischen Theatersommer“, der sich in wenigen Jahren zur „Landesbühne Oberfranken“ weiterentwickelte und in diesem Jahr sein 25-jähriges Jubiläum feiert.
Parallel dazu inszenierte er mehrfach bei den Allgäuer Festspielen Altusried und bei den Cadolzburger Burgfestspielen.

Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung; Berganza-Preis Bamberg; für besondere Verdienste um die Kultur erhielt er die Ehrenmedaille des Bezirks Oberfranken und wurde 2011 mit dem „Frankenwürfel“ ausgezeichnet.




Jan Burdinski