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Fränkischer Theatersommer

All das Schöne

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. 

Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental … 

Kupferberg, Spitalgebäude, Spitalweg 1

Kupferberg ist mit 1.042 Einwohnern (Stand: 30.06.2016) eines der kleinsten Städtchen Bayerns. Es liegt in einer Talmulde der südlichen Ausläufer des Frankenwaldes, unmittelbar an der Bundesstraße 289 zwischen Kulmbach und Münchberg.Das Gebiet der Stadt Kupferberg blieb durch die Gemeindegebietsreform in den siebziger Jahren unverändert.

Der Bamberger Bischof Heinrich II. von Sternberg verlieh im Jahr 1326 die Stadtrechte. Damals lebten dort über 3000 Menschen. Im Bergbau waren rund 1700 Bergknappen beschäftigt. In Kupferberg wurden zeitweise Kupfergehalte von 15 % je Tonne Erz gefördert, was auch heute noch als eine der herausragenden Kupfer-Mineralisierungen in Europa gilt. Das ehemalige Amt des Hochstifts Bamberg wurde nach der Säkularisation im Hauptlandesvergleich von Bayern mit Preußen getauscht. Mit dem Fürstentum Bayreuth fiel es im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich. 1810 kam es zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Text und Foto: www.stadt-kupferberg.de




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