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Fränkischer Theatersommer

Ein Sommernachtstraum

VON WILLIAM SHAKESPEARE

„Eine Dichtung, die die Erde tanzen macht“ – kürzer und treffender lässt sich diese berühmte Komödie kaum charakterisieren, in welcher sich Liebespaare suchen, verlieren und wieder finden. Der Wald, von dem sie sich zunächst Zuflucht versprechen, verwandelt sich wie ihre Gefühlswelt in einen Irrgarten, in dem erotische Naturgeister ihren Schabernack mit ihnen treiben, so dass die verliebten jungen Seelen bald nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht.

Einigen derb-komischen Handwerkern, die zum Hochzeitsfest des Fürstenpaares ein Theaterstück einstudieren, ergeht es zum Vergnügen der Zuschauer nicht viel besser.

Erst als sich die Naturgeister wieder besänftigen und versöhnen, erfüllt sich ein dreifaches Hochzeitsglück, das jedes Seifenoper-Happy-End in den Schatten stellt.

Hartmut Frank

Geboren 1943. Nach Studium der Chemie in Marburg und Tübingen, Berufstätigkeit als Professor für Umweltchemie und Toxikologie in Bayreuth, mit Gast-Professuren in verschiedenen Ecken der Welt (Houston, Memphis, Oklahoma City – USA;  Dalian – China; Canberra – Australien; Bloemfontein – Südafrika), fing ich im Ruhestand an, die Welt als tragikomisches Theater zu verstehen, die Bühne als moralische Anstalt und Schule praktischer Weisheit, und das Schauspiel als Brücke vom Ufer der Realitäten hinüber zum Garten des Wahren und Schönen. Durch die Organisation von Theaterstücken von Chemie-Kollegen wie „Vier Juden auf dem Parnass“ (Carl Djerassi: Bayreuth 2008), „Hätte man bloß“ (Roald Hoffmann, Regie Isabella Gregor: Bayreuth 2011), und „Was Euch gehört“ (Roald Hoffmann, Regie Jan Budinski: Bayreuth 2015, Frankfurt, Darmstadt 2016, München, Forchheim 2017) und Regie-Assistenz bei Jan Burdinski fühle ich mich mehr und mehr hineingezogen in die faszinierende Welt des Theaters, in der Grundfragen menschlichen Seins und Wesens oft besser und richtiger vermittelt und verstanden werden als durch die Wissenschaften. In der kommenden Spielzeit gehöre ich zum Ensemble „Ein Sommernachtstraum“. 




Hartmut Frank