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Fränkischer Theatersommer

Ich wollt ich wär K’ein Huhn

In seinem neuen Programm stellt Florian Kaplick sich die Frage: 

Was hat das Huhn mit uns zu tun?
Vor knapp 100 Jahren träumten die Comedian Harmonists sehnsüchtig vom Leben als Huhn. Heute dagegen würden die Vertreter des Federviehs den Hit von damals wohl ins Gegenteil umdichten.
Um der verzwickten Beziehung von Mensch und Huhn auf den Grund zu gehen, lohnt es sich, einmal kräftig im Bodensatz der Kulturgeschichte zu scharren. Schließlich ist der einzige Nachfahre der Dinosaurier bereits seit Jahrtausenden ein enger Gefährte des Menschen. 

Florian Kaplick hat Erstaunliches, Vergnügliches und Nachdenkliches aus Literatur, Musik und Hühnerforschung herausgepickt: von der Bibel bis zu Max und Moritz, und von Rameau über Mussorgsky bis zu Schlager und Rap.
Mit hahnenkräftiger Stimme und lockerer Kralle am Klavier bewegt sich Kaplick ohne viel Federlesens zwischen Yoga-Hühnern, Kampfhähnen und tanzenden Ballett-Küken.

Ach du dickes Ei!

Willkommen zur Premiere am 24. März, 18.00 Uhr in Hollfeld

MUSIKTHEATER | VON CLAUDE DEBUSSY
La boîte à joujoux  – Die Spielzeugschachtel

Der 100. Todestag von Claude Debussy verdient ein besonderes Programm.

Im Jahr vor seinem Tod hat der Komponist eine bezaubernde Musik zu der Bildergeschichte von André  Hellé  geschaffen:

„Spielzeugschachteln sind so etwas wie Städte, in der die Spielsachen wie Menschen leben ……“

Wenn um Mitternacht der letzte Schlag der Uhr verklungen ist und alles Lebendige in tiefem Schlaf liegt, dann beginnt das Leben für diejenigen, die den ganzen Tag in ihrer engen Spielzeugschachtel verbracht haben: Puppe, Polichinelle und Soldat.

Doch viel Zeit bleibt ihnen nicht. Am frühen Morgen müssen sie wieder zurück in die Schachtel, als ganz normales lebloses Spielzeug. Wie die Menschen am Tage, so suchen die Spielfiguren in der Nacht nach dem Glück, nach einem guten, richtigen und also erfüllten Leben.

Anders als die Menschen haben die Spielsachen in jeder Nacht von neuem die Chance, ihr Leben  neu zu erfinden. Fluch oder Segen?

Florian Kaplick, Klavier
Jan Burdinski, Rezitation

Florian Kaplick

Florian Kaplick hat beim Fränkischen Theatersommer seit 2007 als Musiker und Darsteller regelmäßig Programme realisiert: u.a. mit Intendant Jan Burdinski einen gemeinsamen Abend zu Heinrich Heine sowie Claude Debussys „Spielzeugschachtel“, mit dem  Neruda-Ensemble Gustav Mahlers „Lied von der Erde“ in einer neu erstellten Kammerfassung, 2010 ein ‚Dada‘ Soloprogramm (Sprachperformance und Klavier), 2011 mit der spanischen Sängerin Lola Gómez ein Programm zu Federico García Lorca (Musik/Rezitation). In der aktuellen Saison ist er mit den erfolgreichen Soloprogrammen ‚Mondsüchtig‘ und ‚Roll on Beethoven‘ aus  den letzten zwei Jahren zu erleben.

Seine musikalische Ausbildung erhielt Kaplick am Nürnberger Meistersinger-Konservatorium (Klavier, Dirigieren, Stimme). Darüber hinaus belegte er in seiner umtriebigen Studienzeit auch Seminare in Musikwissenschaft und Kunstgeschichte an der Uni Erlangen, wo er außerdem Medizin studierte und promovierte.
Kaplick lebt seine künstlerischen Interessen als Pianist, Dirigent, Rezitator und Dada Performer an den unterschiedlichsten Orten im In- und Ausland (vom klassischen Konzertsaal und Kirche über Theater und Museum bis hin zum Hafenkran oder leergeräumten Schafstall). Nach wie vor arbeitet Kaplick auch als Arzt (Psychiater), zuletzt in einer Klinik in Schottland, wo er seit einigen Jahren lebt.

www.kaplick.blogspot.com




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