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Fränkischer Theatersommer

Martina Dähne

Die geborene Nürnbergerin arbeitete zunächst als Regieassistentin am Staatstheater Nürnberg, bevor sie ihre Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg absolvierte. Gastengagements führten sie zu den Salzburger Festspielen und zum Berliner Ensemble, wo sie in Turrinis Da Ponte in Santa Fe (Regie: Claus Peymann) spielte. Von 2005 bis 2010 war Martina Dähne Mitglied des Schauspielensembles am Tiroler Landestheater. Sie spielte unter anderem die Dora in Die sexuellen Neurosen unserer Eltern, wofür sie den Preis der Theaterfreunde erhielt, Lucile in Dantons Tod, Franziska in Minna von Barnhelm, Pia in Das Fest und Janet in der Rocky Horror Show. Es folgten Auftritte an verschiedenen Wiener Bühnen, wie dem Burgtheater, dem Scala Theater, und dem Bronski und Grünberg. Weitere Stationen waren Theater im Hof Enns, Staatstheater Nürnberg, die Tiroler Volksschauspiele in Telfs, Schauspielhaus Salzburg, Landestheater Vorarlberg, walktanztheater in Feldkirch Mainfrankentheater in Würzburg, sowie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit der Konzertdirektion Landgraf. Zuletzt war sie am Stadttheater Fürth unter der Regie von Georg Schmiedleitner in „der jüngste Tag“ von Horvath zu sehen.
Beim Fränkischen Theatersommer ist Martina Dähne in diesem Jahr erstmalig auf der Bühne und die Zuschauer erleben Sie in dem Solostück „All das Schöne“.

All das Schöne

Wie reagiert man als Kind auf den Selbstmordversuch seiner Mutter? Man schreibt ihr eine Liste mit alldem, was an der Welt schön ist: 1. Eiscreme, 2. Wasserschlachten, 3. Länger aufbleiben dürfen als sonst und fernsehen, 4. Die Farbe Gelb … Man hofft, dass die Mutter die Liste wirklich liest (und nicht bloß die Rechtschreibfehler korrigiert), dass ihre Depression aufhört und das Leben weitergeht. Tut es auch. Aber nicht alles wird automatisch gut. Nicht jetzt, nicht später, als man selbst erwachsen ist, verliebt und vielleicht sogar über eigene Kinder nachdenkt. Immer wieder lauert da eine seltsame Traurigkeit, gibt es Abstürze, peinliche Situationen und Verletzungen. 

Duncan Macmillan hat einen lebensbejahenden Monolog über ein todernstes Thema geschrieben, hinreißend, herzergreifend und gänzlich unsentimental … 

Kupferberg, Spitalgebäude, Spitalweg 1

Kupferberg ist mit 1.042 Einwohnern (Stand: 30.06.2016) eines der kleinsten Städtchen Bayerns. Es liegt in einer Talmulde der südlichen Ausläufer des Frankenwaldes, unmittelbar an der Bundesstraße 289 zwischen Kulmbach und Münchberg.Das Gebiet der Stadt Kupferberg blieb durch die Gemeindegebietsreform in den siebziger Jahren unverändert.

Der Bamberger Bischof Heinrich II. von Sternberg verlieh im Jahr 1326 die Stadtrechte. Damals lebten dort über 3000 Menschen. Im Bergbau waren rund 1700 Bergknappen beschäftigt. In Kupferberg wurden zeitweise Kupfergehalte von 15 % je Tonne Erz gefördert, was auch heute noch als eine der herausragenden Kupfer-Mineralisierungen in Europa gilt. Das ehemalige Amt des Hochstifts Bamberg wurde nach der Säkularisation im Hauptlandesvergleich von Bayern mit Preußen getauscht. Mit dem Fürstentum Bayreuth fiel es im Frieden von Tilsit 1807 an Frankreich. 1810 kam es zum Königreich Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Text und Foto: www.stadt-kupferberg.de

Altenkunstadt: Kordigasthalle

Altenkunstadt liegt am Obermain im Landkreis Lichtenfels im bayerischen Regierungsbezirk Oberfranken.
Zwischen dem Kordigast und dem Main liegt Altenkunstadt in einer der reizvollsten Gegenden am Obermain und zählt zu dessen ältesten Ansiedlungen. Zum ersten Mal wird der Ort Kunestat – Stätte des Kuno oder Kunibert – zu Beginn des 9. Jahrhunderts anlässlich einer Schenkung an das Kloster Fulda erwähnt. Die Kirche mit dem Kilianspatrozinium wurde wohl schon etliche Jahre zuvor unter dem Bistum Würzburg gegründet. Im Jahre 2006 feierte Altenkunstadt sein 1200 jähriges Bestehen.
Der Mittelpunkt Altenkunstadts mit der ortsbildbeherrschenden Kirche als Wahrzeichen und mit seinen Fachwerkgebäuden hat noch etwas von seinem alten, gewachsenen Charm behalten. Mit dem Kulturraum in der ehemaligen Synagoge und der Kordigasthalle verfügt die Gemeinde über gute Möglichkeiten für ein reiches kulturelles Leben, zudem auch die zahlreichen Vereine des Ortes beitragen.




Martina Dähne