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Fränkischer Theatersommer

Der fliehende Hollaender

FRIEDRICH HOLLAENDER - UNVERGESSEN UND HOCHAKTUELL

Sein Name ist eher in Vergessenheit geraten. Seine Chansons wie „Ich bin vom Kopf bis Fuss auf Liebe eingestellt“ sind aber unsterblich. In der jungen Republik der „goldenen“ 20er gründete er mit Tucholsky, Klabund und Ringelnatz sein erstes Kabarett. Stets zwischen den Stühlen agierend, spießte er mit Wortwitz, Verve und Chuzpe die Höhen und Tiefen des Menschlichen auf und geißelte schon früh den aufkommenden Spuk der Rechten. Seine blitzgescheiten, unverschämt scharfzüngigen Charakterbilder menschlicher Unzulänglichkeiten sind erfrischend und vergnüglich lebendig geblieben. 

Stephan Jöris

Geboren ist Stephan Jöris 1954 in Köln. Seit dem 12. Lebensjahr am Theater tätig. Neben dem  Hochschulabschluss im Fach Schulmusik, Studium von Gesang, Horn, Dirigieren und Germanistik. Solo-, Chor- und Orchestertätigkeit. Nach Dramaturgie- und Regiehospitanzen an den Städtischen Bühnen Frankfurt in der Ära Gielen/ Zehelein, Regieasstistenz u.a. bei Herbert Wernicke und Christoph Nel. Erste eigene Inszenierungen in Gelsenkirchen. Regietätigkeit u.a. in Augsburg, Hof, Dublin, Frankfurt, Nizza, Tokyo, Stralsund. 1988-2010 Mitarbeiter im Leitungsteam der Bayreuther Festspiele. Seit 1995 auch Dozent für Szenischen Unterricht Fachbereich Musiktheater und Opernproduktionen an verschiedenen Akademien und Hochschulen (Augsburg, Detmold, Frankfurt, Rostock, Tallinn). Freie Musiktheater-Produktionen, vor allem mit jungen Ensembles. 

3. Preis – Hessische Theatertage 2005 – „Weisse Rose“ von Udo Zimmermann. Nominee of the music award 2017 of the Estonian Annual Theatre Award für die Produktion „Dido & Aeneas“. Veröffentlichungen, Vortragswesen und Ausstellungs-Kurator zu Themen um Richard Wagner.

„Der fliehende Hollaender“ ist das Debüt von Stephan Jöris beim Fränkischen Theatersommer.




Stephan Jöris