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Fränkischer Theatersommer

Pettstadt: Bürgersaal im Rathaus

Pettstadt ist eine Gemeinde im Süden des oberfränkischen Landkreises Bamberg.

Pettstadt besitzt eine Barockkirche des Baumeisters Michael Küchel, die Pfarrkirche Mariä Geburt – ein überaus stattlicher Barockbau von 1754 – ist ein Werk von Johann Michael Küchel, einem Schüler Balthasar Neumanns. Nicht weniger anspruchsvoll und prächtig ist ihre barocke Innenausstattung.

Eine Besonderheit Pettstadts ist der „Pettstadter Schmied“, die einzige Gierfähre in Oberfranken, die etwas östlich des Dorfes über die Regnitz führt. Sie ist von Frühjahr bis Herbst in Betrieb und eine beliebte Zwischenstation für Wander- und Fahrradausflüge.

Der Pettstadter Schmied, der 1910 verstorbene Schmiedemeister Sebastian Schubert, ist ein regional bekanntes Original. Um die Jahrhundertwende soll er zu vorgerückter Stunde im Wirtshaus der Aufforderung einer Gendarmeriestreife zum Verlassen des Lokals nicht nachgekommen sein. Stattdessen antwortete er „Des mach ich, wie ich mooch.“ (Das mache ich, wie ich mag.) Der Vorfall wurde zur Anzeige gebracht. Der Richter am Königlich Bayerischen Amtsgericht zu Bamberg sprach den Angeklagten frei, da er kein beleidigendes oder auflehnendes Verhalten erkannte. Daraus entwickelte sich der in Oberfranken bekannte Spruch „Mach’s wie der Pettstadter Schmied“ als Aufforderung, eigenverantwortlich zu entscheiden.

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Stücke: Judas



Pettstadt: Bürgersaal