Fränkischer Theatersommer

Hollfeld: Altes Amtsgericht

In seinen Grundmauem geht das ehemalige fürstbischöfliche Amts- und Herrenhaus bis ins 13. Jahrhundert zurück. Zunächst Eigentum der Meranier ging das „alte Schloss“ an die mächtigen Reichsfreiherren von Schlüsselfeld und fiel im Jahr 1347 an das Hochstift Bamberg. 1408 wird das „Stadt- oder Gemeindehaus“ nicht mehr aufgebaut, sondern Heinrich von Aufseß erbaut sich eine neue Hofstatt, genannt „Helle“ oder „das Steinhaus Hella“. 1430 beim Überfall der Hussitten, 1525 im Bauernkrieg und 1543 im Albrechtinischen Marktgrafenkreig wurde der Bau mehrmals zerstört und wieder aufgebaut. Der 1553 errichtete Neubau diente dann als reines Amtsgebäude. 1588 und zu Beginn des 18. Jahrhundert (1743) wurde es erneuert und mehrfach umgebaut. Das Gebäude in der bekannten Form galt als Werk des Bamberger Baumeisters und Hofarchitekten Leutnant Johann Jacob Michael Küchel, eines Schülers von Balthasar Neumann. Nach den laufenden Voruntersuchungen kann die Bauzeit jedoch auf 1704 – 06 datiert werden. 1804 entstand das „Bayerische Landgericht“ und ab 1862 das „Königlich Bayerische Amtgericht“ bis zur Auflösung 1964 als Amtsgericht Bayreuth. Später diente das Gebäude als Forstamt bis es in Privatbesitz überging.

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